Fast eine Stunde am Stück verbringen jugendliche Surfer täglich im Netz. Dadurch reduzieren manche anscheindend ihren TV-Konsum. Das zeigt eine neue Studio aus der Reihe Kinderwelten von Super-RTL in Zusammenarbeit mit dem Münchner Institut Icon Kids & Youth auf. 452 Online-Nutzer zwischen acht und 14 Jahren wurden befragt. Somit sind angeblich fast drei Fünftel der Kids zwischen acht und 14 Jahren mindestens mehrmals die Woche online und gut ein Fünftel täglich. Im Schnitt bleiben die Jugendlichen dann ca. 54 Minunten online.
Der Hauptteil der Aktivitäten liegt beim E-Mail schreiben und lesen, gefolgt von Kinder-Webseites besuchen und Filme/Video anschauen. Dabei liegt YouTube bei den 12 - 14 Jährigen mit 21 Prozent vorn, gefolgt von Myvideo mit 15 Prozent und Bravo mit 14 Prozent.
Ganz ausgelastet sind die Jugendlichen von acht bis 14 Jahre mit dem Netz alleine aber nicht. Parallel beschäftigen sich viele noch mit Dingen für die Schule (42 Prozent), hören Musik/Radio dabei (40 Prozent), telefonieren mit Freunden (39 Prozent), gucken Fernsehen (34 Prozent) oder essen bzw. trinken etwas dabei (29 Prozent).
Erstaunlich: 39 Prozent der befragten Mädchen zwischen 12 und 14 Jahren haben Interesse daran, sich eine eigene Webseite zu erstellen. Bei den gleichaltrigen Jungen sind es nur 23 Prozent.
Der Anteil der täglichen TV-Nutzung geht dabei in der Gruppe der drei bis 13 Jährigen seit 2001 zurück. Waren es 2001 noch 98 Minten pro Tag, sind es 2007 nur noch 87 Minuten täglich. Anders verhält es sich bei den über 14 Jährigen: 2001 waren es 205 Minuten, 2007 schon 223 Minuten.
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Mel Gibson hat die Frauen verstanden - er wusste, was sie wollen. Genau deswegen kam dann auch sein Erfolg zustande. Werbung von Männern für Frauen geht häufig schief. Und obwohl das Problem bekannt ist, sieht die Praxis leider immer noch männerdominierend aus. In den Führungsetagen - egal ob auf Kunden- oder Agenturseite - sitzen fast durchweg Männer. Dabei werden rund 80 Prozent der Kaufentscheidungen werden von Frauen getroffen.
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AOL ändert seine Strategie: Anstatt weiter an einem großen, einheitlichen Portal zu arbeiten, geht das Unternehmen jetzt in Richtung spezialisierte, kleine Internetpräsenzen. Hintergrund scheint vor allem die schlechte wirtschaftliche Entwicklung des Unternehmen im Online-Zugangsgeschäft zu sein. Um den Umsatzrückgang ausgleichen zu können, will AOL künftig verstärkt Nischen-Zielgruppen ansprechen.
“Der Konsumtenmarkt fragmentiert sich”, wird Bill Wilson in den US-Medien zitiert. Laut Aussage des Executive Vice President for Vertical Progamming verbringen Internetnutzer immer weniger Zeit auf den großen Portalen. Sie verweilen anstatt desssen lieber auf spezielleren Seiten. Daher sei der Strategiewechsel als notwendige Maßnahme auf die veränderte Marktsituation zu sehen.
Gestartet hat AOL in den vergangenen Monaten bereits mit einer Vielzahl von kleineren Plattformen. Neben breit angelegten Musik- und Sportportalen ist zum Beispiel auch eine auf Indepentent-Musik spezialisierte Seite ins Leben gerufen worden: “Spinner”. Anderes Beispiel: Die Info-Seite für Eltern “ParentDish”. Bis zum Jahresende sollen noch rund zwei Dutzend neuer Webpräsenzen hinzukommen.
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Trojanisch geht man dann vor, wenn von innen heraus mit List geworben wird. Also muss trojanisches Marketing unkonventionell sein, und vor allem überraschen, überlisten, überwältigen, aktivieren und besser berühren. Im Endeffekt soll der Rezipient eigentlich gar nicht merken, dass er beworben wird.
Die Basis für trojanisches Marketing ist recht einfach gesagt: Man nehme ein bekanntes Produkt/Dienstleistung oder einen bekannten Bedarf/Nutzen und füllt oder verknüpft es mit etwas Neuem, das die Zielgruppe noch nicht kennt und auch nicht erwartet. Dann sorgt man dafür, dass die Zielgruppe mit dem bekannten Objekt in Kontakt kommt und dies gerne und freiwillig konsumiert bzw. annimmt. Und dann präsentiert man bei dessen Verwendung den neuen, unbekannten Inhalt.
Laut Roman Anlanger und Wolfgang A. Engel (www.trojanisches Marketing.com) kann trojanisches Marketing nur wirken, wenn es mit Hilfe der Dawos-Strategie praktiziert wird. Sprich: “Da, wo´s potenielle Kunden gibt. ” Entscheidend - genau wie bei anderen Marketingmaßnahmen - ist auch der richtige Zeitpunkt des Einsatzes. Neue, unkonventionelle Strategien zu finden und eine für beide Seiten profitable Kooperation mit anderen Unternehmen sind ebenfalls Basis-Punkte für den Erfolg einer solchen Kampagnen. Und natürlich: Auch hier gilt, dass niemals eins zu eins koopiert werden sollte.
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…und schon wieder ein Jahr älter…ganz still und leise wird heute das Blog marketingfun.net drei Jahre alt.
Angefangen als Übungsobjekt im Rahmen einer Weiterbildung ist aus dem einzigstigem “FunGedanken” doch eher ernst und ernsthaftere Marketing-Bloggerei geworden.
Aber jetzt wird ein Glas Sekt aufgemacht…und auf das kommende Jahr marketingfun angestoßen.
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Wir Frauen haben anscheinend eins im Kopf: Marken. Allein in den wichtigsten Produktbereichen sollen wir gut 500 verschiedene Brands kennen. Rund ein Drittel davon finden wir sympathisch, in die engere Wahl kommen bei uns gut 120. Die restlichen 50 Marken haben dann immer noch eine Chance, von uns gekauft zu werden.
Das sind die Ergebnisse der aktuellen “Brigitte KommunikationsAnalyse2008″.Befragt wurden 5.000 Frauen zwischen 14 und 64 Jahren und erstmal daneben auch Frauen bis 70 Jahre.
Im Vergleich zu 2006 hat sich das Markenrepertoire deutlich ausgeweitet, auch unter Berücksichtigung der Aktualsierung und Erweiterung der Befragung. “Bekanntheit, Sympathie und Verwendungsbereitschaft haben in der laufenden Erhebung signifikant zugelegt”, so Harald Künzer, Studiendirektor und stellvertretender Anzeigenleiter bei Brigitte. Trotz dieser Entwicklung, die Künzer auf die bessere Wirtschaftslage zurückführt, hat der Anteil der weiblichen Smartshopper und Pfennigfuchser zugenommen. Künzer schlüsselt für einige Produktgruppen auch auf, was die Sympathie einer Marke ausmacht. Natürlichkeit, gute Werbung, Preis und Warentestergebnisse können bei Kosmetik und Körperpflege die wichtigen Faktor zur Sympathiebildung sein. Beim Handel sind dies auch die Vertrauenswürdigkeit oder ein guter Service.
Gerade hier - im Bereich der Imagewerbung - tritt der Handel noch sehr verhalten auf. Nur ein kleiner Teil des Werbevolumens wird in Imagekampagnen investiert. Erst in jüngster Vergangenheit, nach dem Bespitzelungskanal bei Lidl, scheint ein Umdenken statt zu finden.
Einige Zahlen:
- H&M DOB ist 55,1 Prozent sympathisch, 6,7 Prozentpunkte mehr als 2006
- Esprit immer 49,0 Prozent, 4,4 Prozentpunkte mehr gegenüber 2006
- Aldi hat mit 60,9 Prozent 2,2 Prozentpunkte zu 2006 verloren
- und Dr. Oetker mit 62,8 Prozent sogar 2,7 Prozentpunkte
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Da habe ich doch neulich bei der Frühjahrskampagne von Fleurop mitgemacht. Das Unternehmen hat eine Aktion mit 50 Blumensträußen a 20,00 Euro verlost.
Gewonnen habe ich leider nicht. Aber anstatt mich mit einer Mail zu informieren, bekam ich vorhin einen wunderschönen Frühlingsstrauß als Trostpreis. Und habe mich bestimmt genauso gefreut wie die Kunden von Siemens Financial Services GmbH, die demnächst mit ähnlichen Sträußen überrascht werden.
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Die Neuauflage des Trendbarometers im Auftrag des Fachverbandes Ambient Media belegt es: Ambient Media ist heute fest im Media-Mix vieler Agenturen verankert.
Dabei nimmt die Zahl der Ambient Media-Verweiger immer weiter ab. Denn 95 Prozent der Spezialagenturen und 94 Prozent der Spezialvermittler setzen diese Werbeform bereits ein oder planen den Einsatz in diesem Jahr. Mit vier von fünf Agenturen haben 79 Prozent dieses Medien schon im Mix, während 14 Prozent mit Ambient Media dieses Jahr den ersten Versuch starten möchten.
Im Gegensatz zur letzten Erhebung im Dezember 2006 kennen mit 92 Prozent 5 Prozent mehr der Befragten die Gattung Ambient Media. Auch die Vielfalt dieser Medien werde von den Werbetreibenden inzwischen besser wahrgenommen, so Ralph Deuerling, Vorstand Marktforschung im FAM. 2006 waren es hauptsächlich die klassischen Ambient Locations wie die Szenekneipen oder Kinos, so hat diese Werbeform nun auch Einzug in kulturelle Einrichtung (+ 11 Prozentpunkte), auf Golfplätzen (+9 Prozentpunkte) und auch in Bäckereien (+8 Prozentpunkte).
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Renate and Schokodinatorin
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44 Prozent der deutschen Konsumenten kaufen das ein, was ihnen Freunde und Bekannte empfehlen. Das ist das Ergebnis einer Umfrage des Beratungsunternehmens Accenture. 84 Prozent der Befragten interessieren sich demnach auch nicht dafür, ob Prominenten ihnen was empfehlen. Aber trotzdem übt Werbung auf 39 Prozent der Umfrage einen hohen Einfluss auf. Von Product Placement lassen sich aber nur 16 Prozent beeinflussen. Der Accenture-Geschäftsführer Gerhard Hausruckinger betont: “Zufriedene Kunden sind bessere Fürsprecher als Prominente”.
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